Rahmenprogramm

Theatre of the displaced, Ukraine
Georg Genoux

Im Sommer 2014 waren die 15.000 Einwohner der Stadt Nikolajewka im Osten der Ukraine Zeugen und Betroffene der Krieges zwischen den Separatisten und der Ukrainischen Armee. Die Stadt wurde bombardiert, Wohnhäuser zerstört. Die Einwohner flohen aus der Stadt oder versteckten sich in ihren Kellern. Auch die Schule Nr.3 stand unter Beschuss, war plötzlich nicht mehr Schule, sondern Ruine.
In dieser Inszenierung sind ihre Schüler Autoren und Darsteller eigener Texte über ihre Erfahrung des Krieges. Sie erzählen von ihrer Angst, wie man den Klang eines Panzers von dem eines LKW unterscheidet und über die Liebe.
„Bevor die ukrainische Armee kam, hat man ihnen hier erzählt, die Faschisten aus Kiew würden Säuglinge an die Bäume nageln. Das ist nicht passiert, aber das Misstrauen bleibt: Wird die ukrainische Armee sich doch noch dafür rächen, dass einige die andere Seite unterstützt haben?“  (Daniel Schulz in der taz am Wochenende, 16./17. Mai 2015)
Diese Inszenierung hatte im April 2015 in der Schule in Nikolajewka Premiere und reiste anschliessend durch mehrere ukrainische Städte. Sie wurde auf den wichtigsten Festivals für innovative Kunst in der Ukraine gezeigt, wie z.B. GOGOLfest in Kiew, DONKULT in Lviv und DOCUDAYS.UA in Kiew. 2016 gastierte das Projekt am Theater Konstanz.

Der Theaterfilm „Mein Nikolajewka“ hatte im März 2016 am Maxim Gorki Theater in Berlin Premiere, wurde anschließend auf Festivals in Wien, London, Kiew, Minsk und New York gezeigt.

Im Februar 2017 erhielt der Dokumentarfilm „Shkola #3“, (Regie: Yelizaveta Smith, Georg Genoux), basierend auf der Theaterinszenierung und dem Theaterfilm „Mein Nikolajewka“, den Grand Prix der internationalen Jury des Wettbewerbs „Generation 14+“ der 69th Berliner Filmfestspiele (Berlinale).

Autoren des Projektes: Natalya Vorozhbyt und Georg Genoux,

Regie Film: Yelizaveta Smith, Georg Genoux

Kamera: Khrystyna Lizogub.

Dauer 80 Minuten. In russischer Sprache mit deutschen Unterttiteln.

Co-Produktion: Theatre of Displaced People, Tabor Production

https://www.displacedtheatre.com/
http://taborproduction.com/

FR. 19.5.17, 17 – 19.30 Uhr, Werkraum

 

Common wealth, Großbritannien
Evie Manning, Rhiannon White, Wojciech Rusin

In englischer Sprache.
Common Wealth ist ein Zusammenschluss von Theatermachern, Autoren, Elektromusikern und bildenden Künstlern, die Theater dahin bringen, wo es normalerweise nicht stattfindet. In einer Lecture Performance berichten sie über ihre langjährige Arbeit. Sie gehen in Vororte, inszenieren Demonstrationen, Bürgerversammlungen und Performances, die an eigenartigen Orten stattfinden. Sie binden dabei unterschiedlichste Parteien ein, lokale Institutionen, muslimische Boxerinnen, Stahlarbeiter und oftmals Bürger die stinkwütend sind: We’re not stupid!

SA. 20. 5. 17, 11 – 12 Uhr, Werkraum

 

Komabazis, Ungarn
Vince Zrinyi Gál

In englischer Sprache.
Die Gruppe Komabazis bezeichnet sich als erste und bald einzige „Bürgerbühne“ Ungarns. Zum letzten Treffen der AG Bürgerbühne in Karlsruhe kamen die Veteranen über 1044 Kilometer in einem alten VW angereist. Sie haben sich für längere Zeit in einem Vorort von Budapest in einem Hochhaus Probenräume eingerichtet und vor Ort Theaterstücke und Performances mit den Bewohnern entwickelt. In einer Lecture Performance beschreiben sie ihre ortspezifische Arbeit und die Versuche, in wirren und politisch widrigen Zeiten in Budapest Kunst zu produzieren.

SA. 20.5.17, 13 – 14 Uhr, Werkraum

 

Komuna//Warszawa, Polen
Grzegor Lukasz

In englischer Sprache.
Komuna//Warszawa ging im Jahr 2009 als unabhängiges Theaterkollektiv aus der 1989 gegründeten und später aufgelösten Komuna Otwock hervor, die für ihre politischen Interventionen im öffentlichen Raum bekannt war. Sie besteht aus Mitgliedern verschiedenster Berufe, neben dem Gründer und Regisseur Grzegor Lukasz nehmen Journalisten, Grafiker und viele andere Menschen teil. Die Komuna//Warszawa ist auch ein Kulturzentrum inmitten der explodierenden Großstadt Warschau, ein Ort der Versammlung und Kritik. Sie sucht ständig neue Formen und Mittel des Ausdrucks, unternimmt Rechercheprojekte, initiiert Debatten und kuratiert bzw. präsentiert Arbeiten anderer Künstler.

SA. 20.5.17, 15 – 16 Uhr, Werkraum

 

Soldaten
Tobias Gralke

Die Performance basiert auf einer Recherche mit Bundeswehrangehörigen aller Dienstgrade und Altersstufen. In der Bundesrepublik ist die Rolle der Armee noch immer umstritten. Sie hat den
Staatsbürger in Uniform erfunden, der Flüchtlinge rettet, der Fluthilfe leistet und Brunnen baut. Das Klischee denkt an Kasernenlangeweile und Deutschtum, die jüngste Imagekampagne zeichnet
Bilder von Abenteuerurlaub und heldenhaftem Einsatz. Ein Spiel, das die Teilnehmer*innen in die Gedanken und Erfahrungen von Soldat*innen einführt und in Extremsituationen zu Entscheidungen zwingt, die ins Herz unseres demokratischen Selbstverständnisses zielen.

Konzept, Recherche, Inszenierung: Tobias Gralke / Ausstattung: Frederik Schweizer / Dramaturgie und Recherche: Fabienne Fecht

DO. 18.5.17, 14 – 16 & 16.30 – 18.30 Uhr, Werkraum
FR. 19.5.17, 12 – 14 & 14.30 – 16.30 Uhr, Werkraum

 

White spots
Common Wealth, GB Evie Manning, Rhiannon White, Wojciech Rusin

Im Workshop mit der Theatergruppe Common Wealth wird eine Gruppe von Kursteilnehmer*innen Arbeiten im öffentlichen Raum entwickeln. Aus der langjährigen Erfahrung des Common
Wealth entwickelte Methoden der Textentwicklung werden erprobt. Hinzu kommt eine musikalische Arbeit an den Texten, Rhythmisierungen, Arrangements mit elektronischer Musik und Soundcollagen, die gemeinsam entwickelt werden. Dafür sucht sich der Workshop die weißen Flecken auf der Stadtkarte Freiburgs, dort wo man selten oder nie gewesen ist

SO. 21.5.17, 11 – 14 Uhr, Treffpunkt Bühneneingang Bertoldstr. 46 / Anmeldung unter: dramaturgie@theater.freiburg.de


Die andere Seite – Dietenbach-Festspiele, Freiburg

Graham Smith, Choreograf und Regisseur

Anlässlich einer Stadtteilgründung in Freiburg initiieren drei Künstler zusammen mit einem künstlerischen Studiengang ein interkulturelles, intergenerationelles und interdisziplinäres Stadtraumprojekt, das die zukünftigen Bewohner des Stadtviertels noch vor seinem Bau antizipiert. Kurzfristig gesehen sind die Festspiele ein Fest und ein Ort der Begegnung; städtisch und langfristig gesehen dienen die Festspiele der empirischen Untersuchung und Mitgestaltung des zukünftigen Stadtteils Dietenbach durch seine potentiellen Bewohner. Die Premiere des Projekts ist erst am 8. Juli 2017. Der Streifzug vermittelt konzeptionelle Visionen und Eindrücke aus der Probenpraxis vor Ort.

SO. 21.5.17, 14 – 17 Uhr, Treffpunkt Bühneneingang
Anmeldung unter: dramaturgie@theater.freiburg.de

 

FC ROMA
Tomáš Bojar, Rozálie Kohoutová, Tschechische Republik 2016

In der vergangenen Saison boykottierten viele Teams aus der untersten tschechischen Fußballliga eine neue Mannschaft, die überwiegend aus Spielern bestand, die den Roma angehören. Findet doch mal ein Spiel statt, wird das Stadion zum Austragungsort von Identitäts- und Machtbehauptungen, Diskriminierung und Rassismus. Es liegt nun an den Teamkameraden vom FC Roma, jeden davon zu überzeugen, dass sie keine Bande von Rüpeln sind, die am Rand der Gesellschaft leben, sondern Menschen, die nur Fußball spielen wollen und durchaus Chancen haben (in der Liga) aufzusteigen.

SO. 21.5.17, 20 – 21.15 Uhr, Kommunales Kino im alten Wiehrebahnhof

 

Secondhand-Zeit
nach Swetlana Alexejewitsch; mit den „methusalems”,Freiburg; anschl. Lecture

Seit mehr als zehn Jahren gibt es die Seniorentheatergruppe „die methusalems“ am Theater Freiburg. Verschiedene Generationen von Mitgliedern spielen leidenschaftlich zusammen. In der Intendanz von Barbara Mundel hat sich dieses Kollektiv in die unterschiedlichsten Arbeitskonstellationen bringen lassen und mit verschiedensten künstlerischen Methoden experimentiert. Anlässlich des Festivals zeigen „die methusalems“ ihre szenische Lesung von Swetlana Alexejewitsch in der Regie von Wolfgang Berthold noch einmal. Im Anschluss geben sie Einblicke in ihre künstlerische Arbeit.

MO. 22.5.17, 19 – 21.30 Uhr, Werkraum

 

Werden
Ein Interviewprojekt zum Erwachsenwerden, krügerXweiss

„Werden” ist ein mehrjährig angelegtes Projekt der Künstler*innen Marie-Luise Krüger und Christian Weiß, in welchem sie sich mit den Themen Erwachsenwerden und Altwerden beschäftigen. Hierzu führen sie Interviews mit Menschen bis 18 und über 65 Jahren. In einem Audioarchiv – www.werden.click – entsteht so ein kollektives Gedächtnis zum Erwachsenwerden. Beim Festival sind Teile des Archivs in einer Videoinstallation zu sehen. Außerdem führen krügerXweiss während ihres Festivalaufenthaltes 45- minütige Einzelinterviews mit Freiburger Bürger*innen. Wollen Sie oder Ihr Kind Interviewpartner*in werden? Melden Sie sich unter der Rufnummer 0531 – 280 191 33.

DI.23.5 – Do. 25.5.17, 12 – 16 Uhr, Kammerbühne

 

Community Oper, Musiktheater auf neuen Wegen
Thalia Kellmeyer, Cornelia Lanz & Mazen Mohsen, Lea Fink

Musiktheater mit, von und für Laien, das sowohl Inklusion und kulturelle Teilhabe in den Mittelpunkt stellt, wird anhand von drei Beispielen vorgestellt. Cornelia Lanz (Projektleiterin und Sängerin) stellt zusammen mit dem syrischen Musiker Mazen Mohsen die aus München stammende Produktion „Zaide. Eine Flucht“ vor. Das Musiktheaterprojekt verbindet Mozarts unvollendete Oper mit den Beiträgen von geflüchteten Musiker*innen, Tänzer*innen und Schauspieler*innen aus Afghanistan, dem Irak, Iran, Pakistan, Nigeria und Syrien. Lea Fink (Leiterin des Zukunftslabor, Bremen) präsentiert die Stadtteiloper der Kammerphilharmonie Bremen sowie die nachhaltige Arbeit des Zukunftslabors. Das Genre „Stadtteil-Oper“ greift Bedürfnisse, Interessen und Potentiale eines ganzen Stadtteils auf und setzt sie mit einem professionellen Produktionsteam in Szene. Mittlerweile ist die siebte Stadtteil-Oper über die Bühne gegangen, mit einer Rekordbeteiligung von über 500 Schüler*innen. Die Regisseurin und künstlerische Leiterin des Jungen Musiktheater Freiburg, Thalia Kellmeyer, berichtet über das Konzept und den Aufbau interkultureller partizipativer Musikensembles, über Stückentwicklungen in enger Zusammenarbeit zwischen Laien und Profis, sowie über methodische Perspektiven. Im Anschluss an die Lecture besteht Gelegenheit zu einem Workshop mit Cornelia Lanz.

MI. 24.5.17, 12 – 15 Uhr, Werkraum
Anmeldung unter: dramaturgie@theater.freiburg.de

 

Treffen der AG – Bürgerbühnen

In dieser Arbeitsgemeinschaft haben sich Vertreter der verschiedenen Bürgerbühnen zusammengeschlossen, um über Produktionsbedingungen, inhaltliche Zielsetzungen und zukünftige künstlerische und institutionelle Perspektiven für die Zukunft zu beraten. Beim dritten Festival dieser Art wird es Zeit für eine erneute kritische Bestandsaufnahme. Die Veranstaltung beginnt mit einem Impulsreferat und wird am darauffolgenden Tag fortgesetzt.

Mi. 24.5.17, 16 – 19 Uhr, Werkraum, Anmeldung unter: dramaturgie@theater.freiburg.de

Im zweiten Teil des AG-Treffens wird ein gemeinsamer Blick auf die bisherigen Festivals geworfen und überlegt, wie zukünftige Strukturen ausgebaut werden können. Wie planen wir gemeinsame
Vernetzung, wie planen wir internationale Zusammenarbeiten? Wie wird das nächste Festival auf den Weg gebracht? Eine Zukunftswerkstatt, ein Szenario über mögliche oder unmögliche Wege. Letztere sind erfahrungsgemäß oft die aufregenderen Arbeiten. Dahinter steht die Frage, wie Unmöglichkeiten planbar werden oder Experimente innerhalb der bestehenden Theaterstrukturen verstetigt werden können.

DO. 25.5.17, 16 – 19 Uhr, Werkraum, Anmeldung unter: dramaturgie@theater.freiburg.de

 

 

Wenn Kinder für Erwachsene spielen
KrügerXweiss

Es geht um ein immer häufiger zu beobachtendes Phänomen: Kinder und Jugendliche als Spieler*innen in professionellen Produktionen des Erwachsenentheaters. In welcher Funktion stehen sie dort? Sind sie Marionetten künstlerischer Effekthascherei oder selbstbestimmte Performer*innen? Wie viel Schutzraum benötigen Kinder, wenn sie mit Künstler*innen zusammenarbeiten? Marie-Luise Krüger ist Theaterpädagogin und Regisseurin, Christian Weiß ist Regisseur. Derzeit verwaltet er die Professur Kunst in Aktion an der HBK Braunschweig.

Do. 25.5.17, 13 – 13.45 Uhr, Werkraum

 

Letzte Wohnungen
Theater Freiburg

Die Regisseurin Viola Hasselberg berichtet über ein künstlerisches Langzeitprojekt mit Hochbetagten, Kindern und Ensembleschauspielern im Wohnstift Freiburg. Wie können zwei gegensätzliche Institutionen wie ein Wohnstift für Hochbetagte und ein Stadttheater künstlerisch zusammenarbeiten? Wie ergänzen sich die Ressourcen? Welche Themen kommen auf, welche methodischen und dramaturgischen Verfahren entstehen? Wie wird das Unmögliche möglich? „Letzte Wohnungen“ ist Teil einerer längeren
Serie von Arbeiten, in denen Hochbetagte in performative Patenschaften mit Kindern gebracht werden.

DO. 25.5.17, 14 – 14.45 Uhr, Werkraum

 

Bring in the clowns
Justyna Sobczyk und Spieler*innen der Gruppe teatr 21, Warschau

In englischer Sprache.
Justyna Sobczyk hat seit über zehn Jahren Methoden entwickelt, extrem heterogene Gruppen in künstlerisch klugen und stabilen Settings und Rahmungen sicher unterzubringen. Eben dieser konzeptionelle Punkt, die Rahmung einer Szene zu entwickeln und szenisch auszuformulieren, ist Inhalt des Workshops. An der Seite von Justyna Sobczyk werden im Workshop einige Spieler*innen von Teatr 21 sein. Keine Kenntnis der deutschen oder englischen Sprache von Spielerseite und Unvermögen der polnischen Sprache von Kursteilnehmerseite bieten die Grundlage für eine humorvolle und körpersprachliche Begegnung auf Augenhöhe.

MI. 24.5.17, 11 – 14 Uhr, Treffpunkt Bühneneingang Bertoldstr. 46
Anmeldung unter: dramaturgie@theater.freiburg.de

 

Nur für Frauen – Kadinlar –Ж Е Н Щ И Н Ы 

An diesem Abend bleiben die Männer zu Hause. Der inzwischen legendär gewordene Frauenabend überschreitet die Grenzen der gewöhnlichen interkulturellen Verständigung. Alle Frauen und Mädchen ab 10 Jahren sind zu Musik und Tanz in entspannter Wohnzimmer- Atmosphäre ins Kleine Haus eingeladen.

We will transform Theatre Freiburg into an oriental living room, where women of all ages and nationalities can meet to dance, dine, and make music.

Von Element 3 in Kooperation mit dem Theater Freiburg und Freiburger Fraueninitiativen / Gefördert durch das
Gefördert durch das Amt für Migration und Integration der Stadt Freiburg  / Projektleitung: Margarethe Mehring-Fuchs, Kathrin Feldhaus

MI. 24.5.17, 18 – 23 Uhr, Kleines Haus

 

White God
Kornél Mundruczó, Ungarn, 2014

Ein Film des Theater- und Filmregisseurs Mundruczó über einen gespenstischen Aufstand der Hunde und über die ungarische Gegenwart. Lili soll für drei Monate zu ihrem Vater ziehen und bringt ihren Mischlingshund Hagen mit. Der ist nicht begeistert und gibt Hagen in ein Tierheim. Hagen kann entkommen und es folgt ein von Hagen geführter Rachefeldzug der Hunde. Was als geradezu realistische Geschichte über eine Freundschaft zwischen Mensch und Hund beginnt, entwickelt sich bald zu einer bildgewaltigen, theatralischen Metapher über die Unterdrückung des Anderen, des Unbekannten. Ein kraftvoller, mitreißender, technisch brillanter Film, der in Cannes Filmpreise erntete.

In Kooperation mit dem Kommunalen Kino Freiburg

MI. 24.5.17, 22 – 24 Uhr, Kammerbühne

 

Proben auf der schwäbischen Alb
Landestheater Tübingen

Kann Kunst und Kultur dabei helfen, den Strukturwandel im ländlichen Raum aufzuhalten? Und wenn ja: Welche Kunst und Kultur? Von wem und für wen? Mit der „Theaterwerkstatt schwäbische Alb” erforscht und bespielt das Landestheater Tübingen seit Mai 2016 mit partizipativen Projekten den ländlichen Raum: Bürgerbühne auf dem Land und freie Projektarbeit, künstlerische Forschung und Community Arbeit. Das Team stellt in einer Lecture Performance die bisherigen Projekte vor und die verschiedenen Ansätze zur Diskussion.

Mit den künstlerischen Leiterinnen Kerstin Grübmeyer, Franziska Weber und den Künstler*innen des Projekts „Im Verschwinden erscheint es” Micha Kranixfeld, Susanne Schuster und Felix Worpenberg

Do. 25.5.17, 11 – 12 Uhr, Werkraum